``Ratschkattln´´ derblecken Vereinsführung
ZSG 1893-Rosenberg feiert Bockbierfest
Hoch ging es her beim Bockbierfest im Schützenheim der Zimmerstutzen-Schützengesellschaft 1893 Rosenberg. Um auf die Gefahren des Bockbier-Genusses hinzuweisen, spielten ``Georg und Eberhard´´ gleich zur Einleitung das Lied vom Rausch. Da aber der Bock doch sehr süffig war wurden die dort enthaltenen Ratschläge nur von wenigen befolgt.
Unerwarteter Besuch erregte Aufsehen: Zwei Damen im mittleren Alter erblickten den 2. Jugendleiter Martin Partsch und waren der Meinung, dieser sei der Sohn von Karl-Theodor zu Guttenberg. Gleich wollten sie auf diesen losstürzen und ihre körperlichen Vorteile zeigen. Sie wurden aber vom Hausherrn zur Ordnung gerufen. Jetzt kamen die ``Ratschkattln´´ erst in Fahrt.
Ihnen sei zu Ohren gekommen, dass der Schützenmeister sich immer mehr aus Liebe in fremden Revieren aufhält und deshalb keine Kraftreserven mehr hat, um sein Amt in gewohnter Weise auszuführen. Auch über den Schießleiter hatten sie gehört, dass man schon vom ``Zitter Leo´´ spricht. Da aber ein Schütze eine ruhige Hand benötigt, wäre für ihn dieser Posten nicht mehr geeignet.
Zither und Zittern
Es stellte sich dann aber heraus, dass es sich um musikalische Einlagen handle, die mit einer Zither vorgetragen werden. So waren sich beide einig, der ``Zither Leo´´ könne seinen Posten behalten. Matador Kurt Falk rief alle kräftigen Männer zum Fingerhakeln und Maßkrugstemmen auf. Die meiste Kraft hatte Mike Schubert. Er bekam einen Bauernschinken. Ihm folgten Martin Erras und Martin Partsch.
Zum Maßkrugstemmen hatten sich acht Bewerber gemeldet. Schon eine Minute nach dem Start stellte ein Stemmer fest, dass er mit dem falschen Arm begonnen hätte und wollte den Maßkrug wechseln. Aber Schiedsrichter Kurt Falk erkannte die Finte und disqualifizierte ihn.
Schwerkraft siegt
Aber nach einiger Zeit machte sich auch bei den anderen die Schwerkraft bemerkbar. Einen Schinken als ersten Preis gewann Zahnarzt Safwan Srour, eine eine Maß Bockbier erhielt Leo Kurz. Auch Helmut Makitta bekam als dritter Kämpfer noch einen Preis.
Sieger des Fingerhackeln Wettbewerbs: von Links nach Rechts:
Partsch Martin, Mike Schubert, Martin Erras.
Sieger des Maskrugstemmens von Links nach Rechts; Schiedsrichter Kurt Falk; Safwan Srour; Leonhard Kurz; Helmut Makitta.